WICHTIG:
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Sachen Corona haben wir jetzt entschieden, dass wir das OPMF nicht im Frühjahr 2020 durchführen.
Wir verlegen diese Veranstaltung in den Herbst 2020.

Internationale Markenregistrierungen werden noch attraktiver

Für im Ausland tätige Gewerbetreibende ist es wichtig, die eigenen Namens- und Markenrechte nicht nur in Deutschland, sondern darüber hinaus auch im Ausland abzusichern.

Einerseits kann damit gegen Verletzer und Nachahmer vorgegangen werden, andererseits bietet die eigene Registrierung einen Defensivschutz, der sicherstellt, dass nicht Dritte einen ähnlichen Namen oder sogar den identischen Namen registrieren und dann auf dieser Basis gegen die eigene Verwendung vorgehen.

Neben der deutschen Marke kann auch eine EU-weit geltende Unionsmarke angemeldet werden. Diese gilt jedoch nur innerhalb der Europäischen Union.

Unter dem Madrider Markenabkommen bzw. dem Protokoll zum Madrider Markenabkommen haben sich inzwischen über 100 Mitglieder zusammengeschlossen und es ist möglich, auf Basis einer sogenannten Heimatmarke, wahlweise einer deutschen Marke oder einer Unionsmarke, eine internationale Registrierung bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum, der WIPO in Genf einzureichen. Nachdem dort schon die europäischen, osteuropäischen und auch viele asiatische Staaten, wie z.B. Indien, China und Japan, Mitglied wurden, sind zuletzt jetzt auch Brasilien, Kanada, Indonesien, Thailand und Malaysia beigetreten.

Im Rahmen einer solchen internationalen Markenregistrierung können daher inzwischen die meisten relevanten Industriestaaten mit einer internationalen Markenregistrierung vergleichsweise einfach und kostengünstig abgedeckt werden. Europa, Nordamerika und weite Teile Asiens können so geschützt werden. Nationale Markenanmeldungen müssten dann nur noch in einigen Staaten in Südamerika, im Nahen Osten oder in einzelnen Staaten in Südostasien durchgeführt werden.

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